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Der spanische Fahrradkomponenten Hersteller EDR fertigt für Rotor mit WNT Werkzeugen

14.10.2015

Für Radfahr-Enthusiasten dürfte die spanische Firma ROTOR sicherlich längst ein Begriff sein. Das Unternehmen aus Madrid ist bekannt für seine hochwertigen Fahrradkomponenten, allen voran dem sogenannten Q-Ring. Diese Kettenblätter zeichnen sich durch ihre einzigartige ovale Form aus, die die Kraftübertragung des Fahrers optimieren sollen. Radprofis, wie der portugiesische Straßenradweltmeister von 2013, Rui Costa schwören auf ROTOR Kurbeln und die Q-Ring Kettenblätter, die in einem aufwendigen Prozess von dem spanischen High-End Komponenten-Hersteller EDR C.N.C. Machining hergestellt werden.

Die Grundidee zu den Q-Rings stammt von einigen Studenten der School of Madrid, dem Epizentrum für technologische Entwicklung und Luftfahrttechnik in Spanien. Der erste Prototyp entstand im Jahr 1995 und wurde in Zusammenarbeit mit der Fertigungsabteilung der Universität erstellt. Nachdem das erste ROTOR-Testfahrrad international eingeführt wurde, zeigte Dr.Conconi Interesse an dem System.

Der bekannte Sportwissenschaftler führte eine Studie über die Leistungsfähigkeit des Systems durch und gelangte zu der Schlussfolgerung, dass das ROTOR Kurbelsystem deutliche Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Systemen bietet. Auch Dr. Alfredo Cordova von der renommierten Valladolid Universität kam zu dem Entschluss, dass die Systeme von ROTOR deutliche biomechanische Vorteile böten. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Die ovalen Q-Rings Kettenblätter optimieren die Kraftübertragung des Fahrers und fördern einen runden Tritt. An der Stelle, an der der Fahrer die größte Kraft aufs Pedal bringt, haben die Kettenblätter den größten Umfang. Am oberen Totpunkt befindet sich der kleinste Umfang. ROTOR Q-Ring Kettenblätter werden aus 7075 T6 Aluminium hergestellt. Die Außenfläche ist hart-anodisiert und sorgt für eine dauerhaft schöne und haltbare Oberfläche.

Alle Fahrradteile von ROTOR werden ausschließlich von der Firma EDR C.N.C. Machining gefertigt. Das ebenfalls in Madrid ansässige Unternehmen wurde vor über 30 Jahren von Enrique Del Rey gegründet, der sich anfänglich der Entwicklung Herstellung und Vermarktung von Produkten und Zubehör für Motorräder gewidmet hatte. Sehr erfolgreich. Denn zu der damaligen Zeit entwickelte sich erst langsam dieser Industriesektor in Spanien. Bereits ein paar Jahre nach der Gründung konnte Enrique Del Rey mit verschiedenen Innovationen auf sich aufmerksam machen und entwickelte sich ständig weiter. In den 90er Jahren war EDR schließlich die erste Firma, die Aluminium und Titan zur Herstellung von Fahrradteilen bearbeitete und sich nicht nur in Spanien, sondern auch im Ausland einen Namen machen konnte.

Heutzutage stehen in dem 1600m² großen Maschinenpark über 16 Drehmaschinen und Bearbeitungszentren von DMG Mori, mit denen EDR in der Lage ist, kleine, mittlere und große Serien mit hoher Geschwindigkeit zu produzieren. Enrique Del Ray’s neuester Erwerb ist das 5-Achs-Bearbeitungszentrum DMU 80 von DMG Mori. „Dieses Gerät macht uns in der Branche einzigartig, denn damit sind wir in der Lage komplexe Teile in großer Serie herzustellen“, sagt Enrique del Ray. In seinem Maschinenpark stehen aber auch noch einige andere Multi-Tasking Bearbeitungszentren, mit denen er alle nötigen Prozesse vom Anfang bis zum Ende bearbeiten kann.

Seine Bearbeitungszentren bestückt EDR System zu 90% mit den Werkzeugen von WNT – aus gutem Grund: Nicht nur Enrique Del Ray ist zufrieden mit der 45.000 großen Produktpalette und der 99% Lagerverfügbarkeit. „WNT stellt uns außerdem ihre Anwendungstechniker zur Verfügung und sichert uns eine Lieferung am nächsten Tag zu“, so der Gründer von EDR System. Die Zusammenarbeit der drei Firmen und deren hochwertigen Ergebnisse ermöglicht der Fahrradgemeinschaft ihre Leistungsfähigkeit mit Fahrradkomponenten von ROTOR zu erhöhen.

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