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Das erste in 3D-gedruckte Titan-Mountainbike

08.10.2014

Die Ankündigung, dass Empire Cycles Ltd., in Kooperation mit Renishaw das erste 3D-gedruckte Mountainbike MX6-R hergestellt hat, liefert wieder einmal den Beweis für den Einfallsreichtum moderner Fertigungsingenieure und Designer. Die Erstellung eines kompletten Titan-Rahmens mittels generativen Fertigungsverfahren 3D-Druck ist ein wichtiger Meilenstein, nicht nur für die Technik selbst, sondern auch für die Welt der Mountainbikes.

Doch dieses anspruchsvolle Projekt benötigte auch die Unterstützung einiger konventioneller Techniken, um es zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Dank des umfangreichen Input seines Maschinen-Herstellers Merlin Engineering und WNT, Partner für Zerspanungswerkzeuge, die einen entscheidenden Beitrag lieferten, konnte Empire Cycles diese anspruchsvolle Herausforderung erfolgreich abschließen.

Der Einsatz von generativen Fertigungsverfahren, wie 3D Druck hat sich enorm weiter entwickelt, jedoch ist die maschinelle Präzisionsbearbeitung unbedingt erforderlich, um sicherheitsrelevante und enge Toleranzen an einzelnen Bereichen des Rahmens zu erreichen.

“Die Bearbeitung dieser Bereiche war entscheidend für den Erfolg des Projekts, den der 3D-Druck ist nicht in der Lage, die erforderlichen Toleranzen und Oberflächen zu erreichen. Ehrlich gesagt, ohne das Zerspa-nungs-Know-how der WNT und Merlin gäbe es dieses Mountainbike nicht “, sagt Chris Williams, Geschäftsfüh-rer von Empire Cycles.

Der Einsatz von „additive manufaturing“ oder des 3D-Druck, stellte die Produktion vor ihre ganz eigenen besonderen Herausforderungen. Vor allem als es um die Bearbeitung der Rahmenkomponenten ging, allen voran um die Reduktion des Gewichts durch geringeren Materialeinsatz – dies hat dazu geführt, dass das Restmaterial zum Zerspanen, sehr gering ist, an manchen Stellen lediglich 2 mm beträgt. Für Scott Bradley, Anwendungstechniker bei WNT, bedeutete dies, die Bearbeitungsstrategien an diesem Projekt zu überdenken, „Konventionelle Strategien in der Titanbearbeitung sagen, dass Fräsen im Gleichlauf die optimale Lösung ist, um durch die harte Oberfläche des Materials zu kommen.

In Vorbereitung auf dieses Projekt, stellte sich in den durchgeführten Versuchen - hinsichtlich der Schnitttiefe, Teile-Klemmung und der Dünnwandigkeit - heraus, dass Fräsen im Gegenlauf die beste Option für die Bearbeitung der Teile darstellt.

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