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Zerspanungsspezialist WNT sponsert die Thüringen Rundfahrt

20.05.2016

Interview mit WNT Geschäftsführer Claude Sun

Die traditionsreiche Internationale Thüringen Rundfahrt der Frauen ist weltweit der Gradmesser im Frauenradsport und findet heuer 14 Tage vor den Olympischen Spielen in Rio statt. Aus diesem Grund wird zu diesem Großevent die Weltelite des Frauenradsports, darunter Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen, an den Start gehen und sich in 7 Etappen atemberaubende Rennen liefern. Als einer der Hauptsponsoren konnte WNT gewonnen werden, der europaweit führenden Anbieter für qualitativ hochwertiges Zerspanungswerkzeug. Warum der Zerspanungsspezialist ausgerechnet eine Radsportveranstaltung sponsert und welche Verbindungen zwischen WNT und Fahrrädern generell bestehen, erklärt der Geschäftsführer Claude Sun im Interview.

WNT tritt heuer erstmals als Sponsor der Thüringen Rundfahrt auf. Wie kam es dazu?

Wir haben letztes Jahr damit begonnen, ein Damen Radsport Team in Großbritannien zu sponsern, um den Bekanntheitsgrad von WNT in UK zu steigern. Das Team nahm an den Rennen der Tour Series teil, die in England auf ein hohes mediales Interesse stoßen. Einige Rennen wurden sogar von Eurosport im Fernsehen übertragen, was dazu beitrug, dass der Name WNT viel stärker wahrgenommen wurde. Zusätzlich dazu haben wir Kunden eingeladen, die gemeinsam mit uns die Rennen verfolgen konnten und die Möglichkeit hatten, mit den Fahrerinnen zu sprechen. Das kam bei unseren Kunden sehr gut an. Nachdem diese Marketingstrategie in UK optimal funktionierte, habe ich mir überlegt, wie sich das auch in Deutschland umsetzen lässt. Die Thüringen Rundfahrt ist meiner Meinung nach dafür ideal geeignet.

Wieso, was ist denn das Besondere an der Thüringen Rundfahrt?

Das ist das eine, wichtige Rennen im Frauenradsport in Deutschland und in diesem Jahr besonders interessant, weil es kurz vor den Olympischen Spielen in Rio stattfindet. Das bedeutet, dass heuer die besten Rennradfahrerinnen der Welt dort an den Start gehen und das Medieninteresse entsprechend hoch sein wird. Das Konzept aus England lässt sich somit perfekt duplizieren und in Thüringen, aufgrund der Internationalität des Starterfeldes, sogar auf einem höheren Level.

Welche Vorteile versprechen Sie sich durch das Engagement bei der Thüringen Rundfahrt?

Als Sponsor genießen wir eine sehr hohe Wahrnehmung. Unser Logo ist überall präsent: An der Ziellinie auf dem Zielbogen, auf dem Podium bei der Siegerehrung und sogar auf dem Trikot des besten Sprinters, das wir ebenfalls sponsern. Ein Vorteil ist also, dass der Name WNT bekannter wird, ein anderer wichtiger Vorteil ist, dass wir damit auch immer eine Verbindung zu unseren Kunden wie z. B. Hope in UK und Rotor in Spanien schaffen. Wir möchten nicht nur erreichen, dass der Name WNT in aller Munde ist, sondern auch dass klar wird, dass mit unseren Qualitätswerkzeugen hochwertige Fahrradkomponenten gefertigt werden.

Lohnt sich Sponsoring im Radsport überhaupt?

Aus Marketingsicht bietet der Radsport immer noch den bestmöglichen Return on Investment. Verschiedene Studien belegen, dass Unternehmen, die einen Euro investieren, durchschnittlich zehn Euro als gleichwertigen Werbewert im Radsport zurückbekommen. Bei der Formel 1, bei der es um viel größere Sponsoring-Summen geht, bekomme ich z. B. beim Einsatz eines Euros nur 1,5 Euro zurück.

Ist das der einzige Grund für Ihr Sponsoring?

Nein. Ein weiterer Grund ist, dass sich unser Marketingkonzept im Radsport auf alle Länder duplizieren lässt, in denen WNT vertreten ist. Wir können das sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene machen und haben dadurch die Möglichkeit, unsere Zielgruppe im jeweiligen Markt ganz gezielt anzusprechen. Außerdem lassen sich unsere Firmenwerte, wie Familiensinn, Sportsgeist, Kampfgeist, Pioniergeist und Teamspirit sehr gut im Radsport abbilden und werden von uns auch in internen Aktivitäten und Kundenevents umgesetzt und gelebt. Neben unserer hohen Affinität zum Sport auf zwei Rädern ist aber sicherlich die Brücke, die wir zu unseren Kunden schlagen können einer der wichtigsten Gründe. Fahrradfahren ist ein Breitensport. Dadurch erreichen wir nicht nur Kunden wie Hope und Rotor, die mit unseren Werkzeugen Fahrradteile herstellen, sondern eigentlich jeden Kunden, der gerne Rad fährt. Und das sind wirklich viele.

Haben sich die Marketing- und PR-Aktionen im Radsport für Sie schon bemerkbar gemacht.

Anhand von Umsatzzahlen ist das schwer zu messen. Fakt ist, dass immer mehr Leute mit WNT-Trikots Mountainbike fahren. Das fällt schon auf (lacht). Aber Spaß beiseite, in England boomt der Radsport enorm, vor allem auch der Frauenradsport. Das 3-Tages-Rennen Tour de Yorkshire hatte beispielsweise über eine Millionen Zuschauer. Durch die Teilnahme unseres Ladies Teams wurde WNT von sehr vielen Menschen wahrgenommen. Da es mir primär darum geht, den Namen WNT bekannter zu machen, hat sich diese Marketing-Aktion definitiv positiv bemerkbar gemacht. Einen ähnlich positiven Effekt erhoffe ich mir auch von der Thüringen Rundfahrt.

Sie sprechen gerade das Team WNT an, das bei der Thüringen Rundfahrt ebenfalls mitfährt. Welche Chancen rechnen Sie sich aus?

Wir haben keine Erwartungen, was unsere Teilnahme am Rennen angeht. Das sportliche Niveau ist für unser Team derzeit noch eine Nummer zu hoch, aber es wird sicherlich eine gute Übung und eine noch bessere Erfahrung sein. Ich könnte mir vorstellen, dass das Team sich bei einigen Etappen vorne etwas zeigt, aber im Gesamtklassement werden wir sicherlich nicht von Bedeutung sein. Aber das ist auch nicht das Ziel. Wir wollen, dass der Namen WNT in aller Munde ist. Die Kombination aus Sponsoring, unserer Teilnahme an der Thüringen Rundfahrt und der Einladung unserer Kunden zum Rennen bringt uns diesem Ziel sehr nahe.

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